Klassischer Pizzateig
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Klassischer Pizzateig

Ein zuverlässiges Grundrezept für klassischen, luftig-elastischen Pizzateig nach italienischer Art: Mehl, Hefe, Wasser, Salz und Olivenöl verbinden sich beim Kneten und Gehen zu einem geschmeidigen Teig, der sich hauchdünn ausziehen lässt. Die Basis für jede Pizza nach eigenem Belag-Wunsch.

Ein zuverlässiges Grundrezept für klassischen, luftig-elastischen Pizzateig nach italienischer Art: Mehl, Hefe, Wasser, Salz und Olivenöl verbinden sich beim Kneten und Gehen zu einem geschmeidigen Teig, der sich hauchdünn ausziehen lässt. Die Basis für jede Pizza nach eigenem Belag-Wunsch.

Zubereitung

Vorbereitung: 15 Min.Kochen: 0 Min.
  1. 1

    Zutaten und Werkzeug bereitstellen: eine große Rührschüssel, eine Küchenwaage, ein Messbecher für das Wasser sowie ein sauberes Küchentuch oder Frischhaltefolie zum Abdecken

    Alle Zutaten exakt abwiegen: 500 g Weizenmehl (Tipo 00 oder 405), 300 ml lauwarmes Wasser, 10 g frische Hefe, 10 g Salz und 2 EL Olivenöl. Wichtig: Von den abgewogenen 500 g Mehl direkt jetzt 2 gehäufte EL in ein kleines Schälchen abzweigen und beiseitestellen - diese Reserve wird später ausschließlich zum minimalen Bestäuben der Arbeitsfläche beim Kneten und Formen verwendet. So kommt insgesamt nie mehr Mehl zum Einsatz als die vorgegebenen 500 g.

  2. 2

    Hefe aktivieren: Das Wasser sollte sich handwarm anfühlen, etwa 30-35 Grad, keinesfalls heiß - ab ungefähr 45 Grad sterben die Hefepilze ab und der Teig geht später nicht mehr auf

    Die 10 g frische Hefe in das Wasser bröckeln und mit den Fingern oder einem Löffel verrühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat und die Mischung leicht schaumig wirkt.

  3. 3

    Mehl vorbereiten: Das restliche Mehl (also die abgewogenen 500 g abzüglich der in Schritt 1 beiseitegestellten 2 EL Reserve) in die große Schüssel geben und in der Mitte mit der Hand eine Mulde formen

    Die 10 g Salz an den Rand der Schüssel streuen, nicht direkt in die Mulde zur Hefe - Salz in direktem Kontakt mit der Hefe kann deren Triebkraft schwächen.

  4. 4

    Teig zusammenfügen: Die aufgelöste Hefe-Wasser-Mischung sowie die vollen 2 EL Olivenöl in die Mulde gießen

    Mit einer Gabel oder den Fingerspitzen vom Rand her nach innen arbeitend das Mehl nach und nach einrühren, bis ein grober, noch etwas klumpiger Teigklumpen entsteht. Damit sind Wasser, Hefe, Salz und Öl vollständig im Teig verarbeitet - für alle folgenden Schritte wird kein weiteres Öl mehr benötigt.

  5. 5

    Von Hand kneten: Den Teig auf die Arbeitsfläche stürzen und 8-10 Minuten kräftig durchkneten - dabei den Teig mit dem Handballen von sich weg drücken, zusammenfalten, eine Vierteldrehung machen und erneut drücken

    Falls der Teig klebt, die Arbeitsfläche nur mit einer sehr dünnen Prise aus der in Schritt 1 reservierten Mehlmenge bestäuben (nicht mit zusätzlichem Mehl) - so bleibt der Teig geschmeidig statt trocken und zäh.

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    Fertigkeitstest (Fenstertest): Der Teig ist ausreichend geknetet, wenn er sich glatt, weich und elastisch anfühlt und kaum noch an den Händen klebt

    Zieht man ein kleines Stück vorsichtig auseinander, sollte es sich zu einer dünnen, fast durchscheinenden Haut dehnen lassen, ohne sofort einzureißen - erst dann ist genug Klebereiweiß (Gluten) entwickelt.

  7. 7

    Erste Ruhephase: Den Teig zu einer runden Kugel formen und in eine saubere, trockene Schüssel legen - ein zusätzliches Einfetten ist nicht nötig, da das bereits in Schritt 4 vollständig eingearbeitete Olivenöl die Teigoberfläche schon ausreichend geschmeidig macht

    Mit einem feuchten Tuch oder Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort bei 24-26 Grad (zum Beispiel im ausgeschalteten Backofen bei eingeschaltetem Innenlicht) 45-60 Minuten gehen lassen. Erkennungsmerkmal: Der Teig hat sein Volumen sichtbar verdoppelt und wirkt luftig-weich.

  8. 8

    Teig entgasen: Nach dem Gehen mit der Faust vorsichtig einmal in die Mitte drücken, damit die im Teig entstandenen Gärungsgase entweichen können

    Dieser Schritt verhindert große, ungleichmäßige Luftblasen im späteren Pizzaboden.

  9. 9

    Portionieren: Den entgasten Teig mit einem Teigschaber oder Messer in 4 möglichst gleich große Stücke teilen, jeweils etwa 190-200 g

    Zum genauen Abgleich am besten jedes Stück auf der Küchenwaage nachwiegen, damit alle vier Pizzaböden später gleich groß werden.

  10. 10

    Rundwirken und zweite Ruhephase: Jedes Teigstück zu einer glatten Kugel formen, indem die Ränder mit den Fingern nach unten in die Mitte eingeschlagen werden

    Die Kugeln mit etwas Abstand auf die Arbeitsfläche setzen, bei Bedarf mit einer letzten, hauchdünnen Prise aus der Mehlreserve bestäuben, mit einem Tuch abdecken und weiterhin am warmen Ort bei 24-26 Grad etwa 15 Minuten ruhen lassen. Prüfkriterium statt reiner Zeitangabe: Mit der Fingerspitze sanft in eine der Kugeln drücken - bleibt die Delle stehen und federt nicht sofort zurück, hat sich das Gluten ausreichend entspannt und der Teig lässt sich formen, ohne zurückzuspringen. Springt die Delle noch zügig zurück, weitere 3-5 Minuten ruhen lassen und erneut prüfen.

  11. 11

    Teig ausformen: Jede Teigkugel mit den Fingerspitzen von der Mitte nach außen flach drücken, den äußeren Rand dabei bewusst dicker lassen - so entsteht später die typische, luftige Pizzakruste

    Kein Nudelholz verwenden, da dieses die Luftblasen im Teig zerdrückt, die für einen lockeren Rand sorgen. Der Teig ist jetzt roh und fertig zum Belegen; in diesem Rezept wird er nicht gebacken (Kochzeit 0 Minuten).

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    Häufige Anfängerfehler vermeiden: Zu kurze Gehzeit oder eine zu kalte Umgebung lassen den Teig kompakt und schwer statt luftig werden - im Zweifel lieber länger gehen lassen, bis sich das Volumen wirklich sichtbar verdoppelt hat bzw

    der Fingerdrucktest in Schritt 10 ein entspanntes Ergebnis zeigt. Zu heißes Wasser beim Auflösen der Hefe tötet die Hefepilze ab, der Teig geht dann gar nicht mehr auf. Beim Bestäuben der Arbeitsfläche nur die in Schritt 1 abgezweigte Mehlreserve sparsam verwenden - zusätzliches Mehl über die 500 g hinaus macht den Teig zäh und trocken statt elastisch, und zusätzliches Öl über die vorgegebenen 2 EL hinaus ist an keiner Stelle des Rezepts nötig.

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    Aufbewahrung und Lebensmittelsicherheit: Rohen Hefeteig nicht über mehrere Stunden hinaus ungekühlt bei Zimmertemperatur stehen lassen

    Wird er nicht sofort weiterverarbeitet, kann er abgedeckt im Kühlschrank bei etwa 4-7 Grad bis zu 24 Stunden langsam weitergehen; vor dem Ausformen dann mindestens 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen, damit er sich wieder leichter formen lässt.

Nährwerte

Pro Portion

Ca.-Angabe – automatisch aus den Zutaten berechnet, keine exakte Analyse.

290
Kalorien (kcal)
9
Protein (g)
58
Kohlenhydrate (g)
4
Fett (g)
1.3
Ges. Fettsäuren (g)
1.3
Zucker (g)
3.9
Ballaststoffe (g)
2.5
Salz (g)
1
Natrium (g)