Shakshuka
hauptgerichtvegetarischorientalisch

Shakshuka

Shakshuka ist ein nordafrikanisch-orientalisches Pfannengericht, bei dem Eier direkt in einer würzigen Tomaten-Paprika-Sauce gegart werden. Angeschwitzte Zwiebeln, gemahlener Kreuzkümmel und milde Paprika geben der Sauce eine warme, leicht rauchige Tiefe. Serviert wird heiß direkt aus der Pfanne, idealerweise mit reichlich Brot zum Auftunken. Wichtig zur Lebensmittelsicherheit: In diesem Rezept wird das Eiweiß vollständig durchgegart, der Dotter bleibt jedoch bewusst cremig-weich und erreicht dabei keine Kerntemperatur, die eine Salmonellenbelastung sicher ausschließt. Verwende deshalb ausschließlich sehr frische, einwandfrei riechende Eier aus durchgehend gekühlter Lagerung, und gare den Dotter bei Bedarf vollständig durch (siehe Schritt 11) - insbesondere für Schwangere, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sollten grundsätzlich nur vollständig durchgegarte oder pasteurisierte Eier verwendet werden.

Shakshuka ist ein nordafrikanisch-orientalisches Pfannengericht, bei dem Eier direkt in einer würzigen Tomaten-Paprika-Sauce gegart werden. Angeschwitzte Zwiebeln, gemahlener Kreuzkümmel und milde Paprika geben der Sauce eine warme, leicht rauchige Tiefe. Serviert wird heiß direkt aus der Pfanne, idealerweise mit reichlich Brot zum Auftunken. Wichtig zur Lebensmittelsicherheit: In diesem Rezept wird das Eiweiß vollständig durchgegart, der Dotter bleibt jedoch bewusst cremig-weich und erreicht dabei keine Kerntemperatur, die eine Salmonellenbelastung sicher ausschließt. Verwende deshalb ausschließlich sehr frische, einwandfrei riechende Eier aus durchgehend gekühlter Lagerung, und gare den Dotter bei Bedarf vollständig durch (siehe Schritt 11) - insbesondere für Schwangere, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sollten grundsätzlich nur vollständig durchgegarte oder pasteurisierte Eier verwendet werden.

Zubereitung

Vorbereitung: 10 Min.Kochen: 25 Min.
  1. 1

    Die Zwiebel schälen und längs halbieren

    Die Schnittfläche auf das Brett legen, mehrfach waagerecht einschneiden, ohne den Wurzelansatz ganz durchzutrennen, und anschließend senkrecht dazu in feine Streifen schneiden - so entstehen gleichmäßige kleine Würfel, ohne dass die Zwiebel auseinanderfällt.

  2. 2

    Die rote Paprika waschen, halbieren und Strunk, Kerne sowie die weißen Trennhäute vollständig entfernen

    Das Fruchtfleisch in etwa 1 cm große Würfel schneiden.

  3. 3

    Die 2 Knoblauchzehen mit der flachen Klingenseite eines Messers leicht andrücken, dann lässt sich die Schale mühelos abziehen

    Den Knoblauch anschließend sehr fein hacken oder durch eine Presse geben.

  4. 4

    Die 2 EL Olivenöl in einer großen, beschichteten Pfanne mit Deckel (ca

    26-28 cm Durchmesser) bei mittlerer Hitze erhitzen, bis eine Öltemperatur von etwa 160-170°C erreicht ist. Ohne Thermometer erkennst du das daran, dass ein eingetauchtes Stück Zwiebel sofort hörbar zischt und feine Bläschen bildet, das Öl aber noch nicht raucht.

  5. 5

    Die gewürfelte Zwiebel bei dieser Temperatur (ca

    160-170°C) unter gelegentlichem Rühren 4-5 Minuten andünsten, bis sie glasig und weich, aber noch nicht braun ist. Wird sie zu heiß oder zu lange gebraten, schmeckt sie bitter statt süßlich.

  6. 6

    Die gewürfelte Paprika dazugeben und bei gleicher Hitze (ca

    160-170°C) weitere 5 Minuten mitdünsten, bis sie an den Rändern spürbar weich wird und in der Farbe etwas dunkler leuchtet.

  7. 7

    Den gehackten Knoblauch und den 1 TL gemahlenen Kreuzkümmel einstreuen und nur 30-60 Sekunden unter ständigem Rühren bei der gleichen Temperatur mitrösten, bis ein intensiv würziger, nussiger Duft aufsteigt

    Knoblauch verbrennt bei dieser Hitze sehr schnell und wird dann bitter - im Zweifel die Pfanne kurz von der Kochstelle nehmen.

  8. 8

    Die 400 g stückigen Tomaten aus der Dose dazugießen, gut verrühren und dabei den Bratensatz vom Pfannenboden lösen

    Die Hitze reduzieren, bis die Sauce nur noch sanft mit kleinen, langsam aufsteigenden Bläschen köchelt - das entspricht einer Sauce-Temperatur von etwa 85-90°C, deutlich unterhalb von sprudelndem Kochen (100°C).

  9. 9

    Die Sauce bei 85-90°C ohne Deckel 8-10 Minuten sanft köcheln lassen und dabei gelegentlich umrühren

    Sie ist fertig, wenn sie sichtbar eingedickt ist und beim Ziehen des Löffels kurz der Pfannenboden sichtbar wird. Ohne regelmäßiges Rühren kann sie am Boden ansetzen und anbrennen.

  10. 10

    Mit der Rückseite eines Löffels 4 kleine Mulden in die Sauce drücken

    Jedes der 4 Eier zunächst einzeln in eine kleine Tasse aufschlagen, um Schalensplitter oder ein auffällig riechendes Ei sofort zu bemerken, und erst danach vorsichtig in je eine Mulde gleiten lassen. Verwende ausschließlich sehr frische Eier aus durchgehend gekühlter Lagerung ohne Risse in der Schale - das senkt das Risiko einer Salmonellenbelastung, schließt es aber nicht vollständig aus, da der Dotter am Ende nicht komplett durchgegart wird (siehe Schritt 11).

  11. 11

    Die Pfanne mit dem Deckel verschließen und die Hitze auf eine niedrige Stufe reduzieren, sodass im Inneren nur noch sanfter Dampf bei etwa 80-85°C zirkuliert

    6-8 Minuten garen, ohne den Deckel zwischendurch abzunehmen. Sicherheits- und Gargradkriterium: Das Eiweiß muss über die gesamte Fläche komplett weiß, blickdicht und fest sein, ohne glasige oder durchsichtige Stellen - das entspricht einer Kerntemperatur von ca. 70°C. Der Dotter bleibt bei diesem Gargrad cremig und liegt mit ca. 63-65°C Kerntemperatur unterhalb der Temperatur, die Salmonellen zuverlässig abtötet. Achtung Lebensmittelsicherheit: Ein so gegarter, noch weicher Dotter birgt ein Salmonellenrisiko und ist nicht für Schwangere, Kleinkinder, Senioren oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem geeignet. Für diese Personengruppen oder bei jedem Zweifel an der Eifrische die Pfanne zugedeckt weitere 3-4 Minuten auf der Kochstelle lassen, bis auch der Dotter fest ist und eine Kerntemperatur von mindestens 70°C erreicht, oder von vornherein pasteurisierte Eier verwenden.

  12. 12

    Häufigster Anfängerfehler: Die Eier zu früh oder in eine noch zu dünnflüssige Sauce zu geben - dadurch verlaufen sie und die Mulden halten nicht

    Deshalb erst die Sauce wie in Schritt 9 beschrieben eindicken lassen. Ebenso wichtig ist die niedrige, dampfende Hitze (ca. 80-85°C) beim Garen der Eier in Schritt 11: Zu hohe Hitze macht das Eiweiß zäh und gummiartig, statt es sanft stocken zu lassen.

  13. 13

    Die Pfanne von der Kochstelle nehmen, den Deckel abnehmen und die Shakshuka etwa 2 Minuten kurz ruhen lassen, damit sich die Eier setzen

    Heiß direkt aus der Pfanne servieren, am besten mit je 2 Eiern pro Portion für 2 Personen.

Nährwerte

Pro Portion

Ca.-Angabe – automatisch aus den Zutaten berechnet, keine exakte Analyse.

320
Kalorien (kcal)
18
Protein (g)
18
Kohlenhydrate (g)
20
Fett (g)
5.5
Ges. Fettsäuren (g)
9.7
Zucker (g)
4
Ballaststoffe (g)
0.4
Salz (g)
0.2
Natrium (g)